Ganz schön teuer und total umsonst

Ganz schön teuer und total umsonst

So mancher Ladenhüter animiert Marketingchefs zu Aktionen der ungewöhnlichen Art. So geschehen im Vereinigten Werbekönigreich. Ein US-Staubsaugerhersteller hatte den Briten beim Kauf eines Produkts seiner Marke einen Gratisflug angeboten. Eine Milchmädchenrechnung schon alleine deswegen, weil der Wert des Fluggutscheins die billigeren Produkte im Sortiment bereits um das Zweifache überstieg. Wie eigentlich erhofft, entbrannte ein Run auf die Geräte. Mit bitterem Ende: Statt die anvisierten 20 Mio. Dollar umzusetzen, musste der Hersteller am Ende sogar nach einer Klagewelle erboster Saugerkunden satte 100 Mio. Dollar in Form von Flügen und Abfindungen auf den Tresen legen. Ganz schön viel für ein bisschen heiße Luft!

Etwas charmanter ging der Promo-Wahnsinn für einen US-Elektronikhändler aus. Der hatte für eine neue Stereoanlage im Wert von “299 Bananen” geworben, dem amerikanischen Pendant zur deutschen Maus, Kröte oder Flocke. Ganze 32 Kunden nahmen die Firma beim Wort und tauchten zum Kauf mit einem Kofferraum voller Südfrüchte auf. “Alles Banane” muss das Unternehmen sich gedacht haben, nahm die fast 10.000 Affensnacks kulant entgegen und spendete sie an die Primaten im Zoo von Seattle. Ein süßes Ende für eine unerwartete Lektion.

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Gute Aussichten für den Sommer

Vom 18. bis 22. Juli findet auch in diesem Jahr wieder das Coburger Schlossplatzfest statt. markatus übernimmt die werbliche Betreuung des fünftägigen Events, dessen Eintritt kostenlos ist. Die auf mehrere Jahre angelegte Kooperation bietet Coburgs schönstem Fest ein umfangreiches Leistungspaket aus Marketing und Promotion. Unter anderem gehört dazu auch die Plakatgestaltung, eine großflächig angelegte Plakatierung und die Realisierung des Programmhefts. Unser Tipp: Interessierte Unternehmen, die hierin eine Anzeige schalten möchten, können sich schon jetzt bei markatus vormerken lassen.

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Naming und Claiming: bemerkenswert merkbar

Über den Erfolg von amazon, zalando oder Nivea sind viele Marketingweisheiten veröffentlicht worden. Abgesehen von ihren erfolgreichen Geschäftsmodellen vereint große wie kleine Marken eines: ein besonders einprägsamer Name. Dass in dem in der Regel mehr steckt als ein zufälliger Geistesblitz, wird deutlich, wenn man sich die Fülle erfolgreicher Unternehmens- und Produktmarken vor Augen hält. Nicht zuletzt deswegen haben Fantasienamen und durch Abkürzung entstandene Namen (z.B. Hanuta für Haselnusstafeln) heute mehr denn je Hochkonjunktur. Ihr Vorteil: Die entsprechende Wunschdomain ist häufig nur noch für solche Namen zu haben.

Namen tragen zum Erfolg der Unternehmen und Produkte bei, die sie bezeichnen. Denn woran man sich schnell erinnert, was wiedererkennbar und unterscheidbar ist und was gefällig klingt und gut auf der Zunge liegt, punktet beim Kunden. “Bei der Namensentwicklung achten wir auf all diese Aspekte”, erläutert markatus-Gründer Björn Hieber. “Wie recherchieren von der Namensbedeutung über die mögliche Nutzung im Netz bis hin zu Namensvarianten für den internationalen Einsatz alles Notwendige, um unserem Kunden in der Erstauswahl eine Reihe von relevanten Vorschlägen präsentieren zu können.” Diese konzeptionelle Herangehensweise vereint Recherche und Kreation in einem Schritt. “Häufig ist der finale Favorit bereits dabei. Falls nicht, konkretisieren wir die Namen in die vom Kunden gewünschte Richtung weiter”, so Hieber.

Als aus Raider Twix wurde, fuhr der Hersteller Mars eine Kampagne, die nicht nur Schokoladenfans bis heute im Kopf geblieben ist. Das liegt zunächst an den beiden Markennamen, die gemeinsam kommuniziert wurden, bis der neue den alten Namen abgelöst hatte. Ebenso verantwortlich für den Erfolg ist der Slogan selbst, im Werbedeutsch auch Claim genannt. Als Unterzeile ist er ein untrennbarer Bestandteil des Logos und wird für die Dauer einer Saison, einer Kampagne, aber auch über Jahre hinweg eingesetzt. “Es ist zweckmäßig, Namen und Claim gemeinsam entwickeln zu lassen”, erklärt Hieber. “Denn was im Namen anklingt – z.B. das Versprechen an den Kunden oder die Markenidentität – wird durch den Claim vervollständigt.” markatus bietet die Leistung von der Kreation bis zur rechtlichen Prüfung von Name und Claim aus einer Hand an. “Dadurch schaffen wir Markenidentitäten, die authentisch, durchdacht und damit langlebig sind, mit einem Schliff.”

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Abgeschnitten von der Aussenwelt

… aufgrund eines defekten Telefonkabels in der Mohrenstr. können wir gerade keine Anrufe annehmen und tätigen. Per E-Mail sind wir weiterhin unter: info@markatus.de erreichbar.

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Kleines Jubiläum für eine saubere Sache

Fünf Jahre ist es her, dass Rödental als Vorreiter im Landkreis Coburg auf das Plakatiersystem von cityposter umgestiegen ist. Statt zugeklebter Plakatwände fällt cityposter sauber ins Auge. Denn: Die A1-Wechselrahmen sind fest an Laternenmasten installiert. Der Plakattausch geschieht im Handumdrehen – einfach, effektiv, sicher.

Screenshots von cityposter.info, dem ein eignes entwickletes Online-Buchungssystem zugrunde liegt. Die Partner-Städte/-Gemeinden sehen über einen Login stets die aktuelle Belegung.

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Ein professioneller und partnerschaftlicher Auftritt

ortho sport ist als orthopädische Gemeinschaftspraxis an den Standorten in Coburg und Kronach vertreten. Vier Fachärzte betreuen Patienten aus beiden Landkreisen gemeinsam mit ihrem mehrköpfigen Praxisteam. Der Wunsch, sich einheitlich nach außen zu positionieren und durch eine professionelle Selbstdarstellung den inneren Qualitätsanspruch sichtbar zu machen, stand im Vordergrund der Zusammenarbeit mit markatus.

Ausgehend von einer umfangreichen Dokumentation des bereits weit gereiften Corporate-Identity-Status wurden Handlungsempfehlungen für alle Marketingbereiche abgeleitet. „Die Bandbreite war immens und reichte von der innenarchitektonischen Neugestaltung der Praxen bis hin zum Druck von Zuckertüten mit dem Praxislogo“, fasst markatus-Art Director Tobias Öhring die Fülle der kontinuierlich begleiteten Projekte zusammen. Neben Beratung zur Umsetzung und Einhaltung des Corporate Design bei den Umbaumaßnahmen gehörten z.B. auch Beschriftungen im Innen- und Außenbereich und die Produktion passender Fototapeten. Die Praxiskleidung des Teams wurde vereinheitlicht, die Praxisfahrzeuge wurden beschriftet. Der CI-Prozess setzte sich kontinuierlich vom Brief­bogen über den Logo-Kugelschreiber bis zum Themenflyer für die Patienten fort. Acht dieser Informationshefte sind mittlerweile entstanden. Auch der Praxisclaim, die Imagebroschüre und neue Anzeigen entstanden im Zuge der Profilschärfung.

Die Vielseitigkeit hat ihren Vorteil. „Vom Konzept über die Kreation bis zum Druck kommt bei uns alles aus einer Hand“, betont Öhring. „Der Kunde kann sich von A bis Z auf gleichbleibende Qualität ver­lassen und weiß, dass alles aus einem Guss ist.“ Aber auch das markatus-Team profitiert: Die Fülle unterschiedlichster Aufgabenstellungen macht kreativ und fördert immer wieder frische Ideen zutage.

Das neue Gesicht der überregionalen Gemeinschaftspraxis wird positiv wahrgenommen – nach innen und nach außen. „Über Umfragen bei Mitarbeitern und Patienten wird regelmäßig überprüft, wie die Praxen und ihre Leistungen wahrgenommen werden.“ Hierfür entwickelte die Agentur entsprechende Fragebögen gemäß QM-Vorgaben und
sogar eine eigene iPad-App zur Auswertung der Patientenfeedbacks. Das Ergebnis vieler Einzelmaßnahmen unter einem strategischen Dach ist ein einheitlicher und als Marke wiedererkennbarer Auftritt. Für seinen nachhaltigen Erfolg sorgt eine langfristige Rundumbe­gleitung – eben 360 Grad.

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Es bleibt ja in der Familie

Als die Wegwerfwindel vor über 40 Jahren von einem weltweiten Hersteller aus den USA auch in japanischen Drogeriemärkten in die Regale geräumt wurde, hielt sich die Begeisterung der Konsumenten überraschenderweise in Grenzen. Das Prinzip der Windel als solches fand durchaus Zuspruch, das Problem war eher ein visuelles. In Fernsehspots, Anzeigen und auf der Windelpackung war – wie in unserem Teil der Welt durchaus üblich – ein Storch zu sehen, der ein Baby in Windeln in seinem Schnabel transportierte. Da der Vogel laut Kindergartenmythologie bei uns den Nachwuchs bringt, eine unproblematische Metapher. Anders in Japan. Da gilt Meister Adebar nämlich als Unglücksbringer. Das Baby in seinem Schnabel scheint quasi entführt zu werden, darüber tröstet selbst die praktische Wegwerfwindel nicht hinweg! Es dauerte einige Zeit, bis der Hersteller die Störche, pardon Spatzen von den Dächern pfeifen hörte, was dahinter steckte. Er hätte besser daran getan, den Säugling in einen riesigen Pfirsich zu setzen – der gilt in Japan nämlich als Glücksbringer. Passt ja auch irgendwie für die kleinen „Früchtchen“.

Ganz familiär geht es auch auf einem legendären Plakat des Radiosenders Kiss FM 97.7 zu. Die ganz in Rot gehaltene Kampagne zeigt die Abbildung einer Kassette. Für mitlesende Digital Natives: Die Kassette kam fast unmittelbar nach dem Grammophon und ein Weilchen vor der mp3. Um ganz klarzustellen, wer zuerst da war, spricht das Aufnahme-Faktotum denn auch in Star-Wars-Sprache: „iPod … I’m your father.“ Schon fast romantisch, dass der aktuelle Trend die tonale Großelterngeneration in Form von LPs zurück in deutsche Wohnzimmer holt. Hauptsache, es bleibt in der Familie.

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Nacht der Kontraste diesmal voller Fragezeichen

8. Coburger Museumsnacht findet am 8. September statt

FrageZeichen lautet das Thema der „Nacht der Kontraste“, die am 8. September (dem letzten Samstag in den Sommerferien) wieder Tausende auf nächtliche Entdeckungstour locken wird.

Der Untertitel „Rätsel und Geheimnisse aus Kunst und Wissenschaft“ verrät, worum es in der mittlerweile 8. Coburger Museumsnacht gehen wird: An rund 20 historischen Orten finden die Besucher Antworten auf all die Fragen, die das Programmheft auflisten wird, zum Beispiel diese: „Was trieb den Wiener Walzerkönig nach Coburg?“ Oder „Was machen die schönsten Coburger Puppen unter Tage? Oder „Bei welchen klassischen Komponisten haben berühmte Rock- und Popmusiker abgekupfert?“

Martin Rohm, der den publikumsstärksten Coburger Kultur-Event erneut konzipiert und organisiert, verspricht wieder sieben Stunden spannende Erfahrungen an rund 20 historischen Orten – in der gewohnten Mischung aus kulturellen und kulinarischen Entdeckungen in stimmungsvoll illuminiertem Ambiente. Mehr als zehn Ensembles bieten Live-Musik für alle Geschmacksrichtungen von Renaissance bis Rock.  Eintrittsbändchen zum unveränderten familienfreundlichen Preis von 5 Euro im Vorverkauf gibt es ab Ende Juli an den bekannten Verkaufsstellen. Neben den bekannten Orten wie Veste, Schloss Ehrenburg, Hofgarten und Morizkirche werden auch einige neue Schauplätze erstmals dabei sein. Ebenfalls dabei: das Theaterfest des Landestheaters.

Bis dahin wollen natürlich noch viele Banner, Plakate, Anzeigen sowie das Programmheft gelayoutet und produziert werden…

Weitere Infos unter www.coburg.de/museumsnacht

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Empfehlungsmarketing als Umsatzbeschleuniger

Dass der Gefällt-mir-Button bei facebook derartig Karriere machen konnte, verdankt er einer zutiefst menschlichen Eigenschaft: Wir bekennen uns gerne zu Dingen, die wir gutheißen, und genauso gerne wollen wir erfahren, was andere, die wir kennen, gut finden. Ein einfaches Prinzip, das im Marketing seit einiger Zeit als Zukunftstrend gehandelt wird. Weitergedacht nämlich sind alle „Likes“, also Dinge, die uns gefallen, Empfehlungen an unser Netzwerk aus Freunden, Bekannten, Familie und Kollegen. Und diese persönlichen Empfehlungen genießen eine weitaus höhere Glaubwürdigkeit und damit ein größeres Marktpotenzial als jede andere Form der nicht-persönlichen Werbung.

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass 53 % bzw. 42 % der Befragten persönlichen Empfehlungen von Freunden, Familie oder anderen Verbrauchern im Internet – z.B. auf unabhängigen Testportalen – ein generelles Vertrauen entgegenbringen. Expertenmeinungen genießen übrigens einen ähnlichen Stellenwert. Die klassische Unternehmenskommunikation hingegen muss sich das allgemeine Vertrauen hart erkämpfen und überzeugt spontan zunächst nur 17 %. Doch warum wiegt eine persönliche Empfehlung so viel mehr? Fragen Sie sich selbst. Wer ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen möchte, in deren Beurteilung man sich selbst nicht eindenken kann oder will, die sich jedoch unbedingt auszahlen soll, ist für die Einschätzung einer vertrauten Person dankbar.

„Frei nach dem Motto ‚Wenn mein Bruder das gekauft hat, wird es schon gut sein’ bringt die persönliche Empfehlung dem Käufer Sicherheit, erleichtert ihm die Wahl zwischen den unterschiedlichen Angeboten und erzeugt nicht zuletzt ein gutes Gefühl“, erklärt markatus-Gründer Björn Hieber das Erfolgsprinzip. Aus Marketingperspektive ist dieses Phänomen mehrfach lukrativ. Zum einen sind Empfehlungen von Kunden an andere Kunden kostenlos und ergänzen damit die klassischen Werbemaßnahmen effektiv. Zum anderen bringt die persönliche Empfehlung Neukunden mit einem gewissen Vertrauensvorschuss ins Haus. Sie sind leichter und einfacher von den Vorzügen des Angebots zu überzeugen. „Daran angelehnt, entwickeln wir individuelle Konzepte zur Förderung des Empfehlungsverhaltens von Kunden“, beschreibt Hieber das Angebot seiner Agentur. Aus diesem Grund verrät die neue Serie in der Rubrik Königsdisziplin, wie sich Empfehlungsmarketing strategisch sinnvoll steuern lässt.

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Flashmobs …

… sind an öffentlichen Orten scheinbar spontane Zusammenkünfte von Menschen, die sich nicht kennen, aber ein gemeinsames Interesse oder einfach Spaß an der Sache teilen. Das Prinzip dahinter: Über Social Networks, Blogs, Twitter oder SMS verabreden sich möglichst viele Teilnehmer für eine ungewöhnliche Aktion, die auch einen Marketinghintergrund haben kann, aber nicht muss. So plötzlich wie ein Flashmob auftaucht, löst er sich auch wieder auf. Zu den berühmtesten Beispielen zählen etwa die Blitzstarre von 200 Menschen im Grand Central Terminal von New York 2008 oder die legendäre Tanzeinlage hunderter Passanten auf einem Belgischen Bahnhof. Was Aufsehen erregt, muss nicht immer Sinn ergeben – Eindruck macht es allemal!

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